08.01.2020
Fussballschule

Junge Schule

Ob Nachwuchstalente, Schüler oder Trainergruppen: Die Eintracht Frankfurt Fußballschule stößt auch in den USA auf große Resonanz.

„Das Modell unterscheidet sich wenig von dem in Frankfurt“, tut Karl-Heinz Körbel dieser Tage in Florida kund. Der Gründervater steht der Fußballschule seit 2001 vor und hat bis heute ein Erfolgskonzept entwickelt, das nun schon im dritten Jahr auch in den Vereinigten Staaten Anklang findet. „Der stetige Anstieg der Teilnehmerzahlen zeigt, dass sich herumgesprochen hat, welch gute Arbeit wir leisten“, sieht sich der Rekordbundesligaspieler in seiner Idee, Trainingscamps parallel zu den Vorbereitungswochen der Profis zu veranstalten, bestätigt. Umgekehrt weiß Körbel sehr wohl zu schätzen, dass die Synergietheorie auf Gegenseitig beruhen muss: „Das Zusammenspiel zwischen den Verantwortlichen der ersten Mannschaft und der Fußballschule ist richtig gut.“

Exemplarisch für diese These stand die erste Einheit am Sonntag. 36 Mädchen und Jungen der IMG Academy kommen noch vor dem eigentlichen Trainingsbeginn in den Genuss eines gemeinsamen Mannschafsfotos mit den Bundesligastars, ziehen danach auf dem Nebenplatz ihr Programm durch und erfreuen sich hinterher wiederum der Aufgeschlossenheit der Profis, wenn es um Autogrammwünsche geht. Körbel schwärmt weiter: „Eine Mädchen- hat gegen eine Jungenmannschaft gespielt. Sie hatten einen riesen Spaß und das Produkt Eintracht richtig verkauft.“ Nebenbei vor dem Hintergrund der anvisierten Förderung des Frauenfußballs in Frankfurt, voraussichtlich in Form der Fusion mit dem 1. FFC Frankfurt.

Theorie und Praxis

Tags darauf besuchte die Fußballschule die Jugendkicker des Braden River SC, wo das eingangs gepriesene Erfolgsrezept, mit Spaß und Freude Fußball zu (er)leben, einmal mehr zur Geltung kam. „Nicolai Adam, Uwe Bindewald und Maurice Körbel machen überragende Arbeit, auch weil sie die entsprechende internationale Erfahrung besitzen“, lobt Charly Körbel sein Trainerteam.

Und doch geht dessen Arbeit weit über die reine Balllehre hinaus. Die Namensteile Fußball und Schule kommen in dieser Woche in Einklang wie selten zuvor. Am Dienstag fanden sich eigens über 30 Übungsleiter der IMG Academy aus diversen Spezialbereichen zusammen, um Adams Ausführungen über Trainingsmethoden in Deutschland zu folgen. Den Mittwoch verbringt das Team an der Alonso High School, wo die Praxis ausnahmsweise ruht, sondern die SGEagles mit Schülern im Alter von 14 bis 18 Jahren über den Fußball in Deutschland und speziell bei der Eintracht sprechen werden und sich auf eine rege Fragerunde einstellen.

Weitere Schulbesuche sind nicht ausgeschlossen. Körbel erhofft sich auch, „den Amerikanern erklären zu können, was der deutsche Fußball zu bieten hat.“ Anhand der Eintracht Frankfurt Fußballschule als gar nicht mehr so kleinem Mosaikstein.

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